Die Writing Culture Debatte hat in den 1980er Jahren die ethnographische Repräsentationsweise hinterfragt. Insbesondere in Bezug auf Elemente des Kolonialismus. Weitere Punkte sind das Problem der Autorität, das Problem der Authentizität (durch Lehnstuhl und Veranda Anthropologie etc.), die Form der schriftlichen Darstellung z.B. mittels des zu hinterfragenden „Ethnographisches Präsenz“ (Allgemeingültigkeit). Die postmoderne Wende kam schliesslich u.a. durch James Cliffords und Clifford Geertz‘ kritische Publikationen.
“.. [die Anthropologen haben bisher] ihre Schwierigkeiten beim Konstruieren solcher Beschreibungen eher auf die Problematik der Feldforschung zurückgeführt als auf die von Diskurs.” (Geertz, 1993:18).
